Auch im Einsatz gut versichert

Was wären wir ohne sie, die vielen engagierten Bürger, die ihre Freizeit opfern um anderen Mitmenschen zu helfen, sie zu pflegen, aus dem Feuer zu retten, aus Fahrzeugwracks zu bergen, oder schleunigst ins Krankenhaus zu bringen? Wir brauchen unsere ehrenamtlichen Helferlein und Helferinnen, doch der Beweis eröffnet sich den meisten erst, wenn sie selbst in einer schwierigen Situation stecken und dringend Hilfe benötigen. Doch auch bestens ausgebildete ehrenamtlich tätige laufen in Gefahr einmal einen Fehler zu begehen oder gar selbst in eine bedrohliche Situation zu geraten. Viele wissen dabei nicht, wie es um ihren Versicherungsschutz steht, beziehungsweise ob sie denn überhaupt versichert sind. Nicht jeder Schaden der hierbei entsteht, wird automatisch durch die Krankenkasse gedeckt. Die Presse zeigt, dass ehrenamtliches Engagement viel zu selten richtig gewürdigt wird, es erfolgt keine Unterstützung der Unternehmer wenn ein Angestellter bei Hochwasserkatastrophen helfen will, und auch der versicherungsrechtliche Schutz ist ein Novum dass sich erst nach und nach durchsetzt.

Es ist sehr schade, dass Menschen, die sich aus völlig altruistischen Motiven um ihre Mitmenschen kümmern, noch derart im Schatten stehen müssen. Schwierigkeiten haben hier vor allen Dingen gemeinnützige Vereine, die nicht so sehr in der Öffentlichkeit stehen, wie beispielsweise die Feuerwehr oder das Rote Kreuz dies tun. Für viele dieser Vereine ist nach wie vor kein ausreichender Versicherungsschutz im Einsatz gegeben. Feuerwehrmänner beispielsweise sind im Dienst nun mittlerweile unfallversichert, und auch bei Übungen unterstehen sie dem Versicherungsschutz, ebenso die Mitarbeiter des Roten Kreuz. Viele andere Vereine müssen die Kosten für die Unfall- und auch Rechtsschutzversicherung für ihre Mitglieder selber begleichen, oder die ehrenamtlichen Helfer müssen gar ihre private Krankenversicherung wechseln, weil auch diese nicht immer Einsatzgefahren abdeckt. Eine kollektive Unfall- und Haftpflichtversicherung für ehrenamtliche Mitarbeiter im sozialen Bereich wäre mehr als nur wünschenswert, nicht zuletzt um noch mehr Menschen dazu zu animieren, ihre Ängste beiseite zu legen, und sich sozial zu engagieren.

Durch Eigenkapital gibt es freundlichere Zinsen bei der Baufinanzierung

Der Traum vom Eigenheim ist nicht nur etwas für sehr wohl situierte Personen oder risikofreudige Familien und Menschen, die sich gerne abschuften. Ganz im Gegenteil ist ein eigenes Haus im Endeffekt eine sehr gute Investition. Daher sind Banken auch eher bereit, einen Kredit zu geben, um einen Hausbau zu finanzieren, als wenn es zum Beispiel um den Kauf eines Autos geht, das ja im Gegensatz zu dem Haus beständig an Wert verliert. Nicht nur die Zinsen, die die Bank für den Kredit bekommt, bringt sie also zu der Entscheidung, den zukünftigen Hausbesitzern einen Kredit zu gewähren. Außerdem sind sogar die Zinsen niedriger, die Banken für ein Bauvorhaben berechnen, als für oben erwähntes Auto.
Ein Haus stellt eine Sicherheit dar und sollte man der Bank das Geld tatsächlich schuldig bleiben müssen, dann hat die eben dieses Haus in ihrem Besitz.
Für den Hauseigentümer ist das Haus nicht nur wegen der Möglichkeit, es in Krisenzeiten verkaufen oder vermieten zu können, eine gute Investition. Vor allem die Tatsache, dass der Besitzer nach Abzahlung des Kredites und in Notfällen oder in der Pension mietfrei leben kann, erleichtert vieles und gibt ein gutes Gefühl. Im Leben etwas Handfestes erschaffen zu haben, wovon noch die Kinder und Kindeskinder profitieren können, ist auch ein gutes Gefühl.

Aber: jeder, der ein Haus bauen möchte, sollte zumindest einen Teil der Kosten im Vorhinein parat haben. Denn die Banken kalkulieren mit dem Risiko, das der einzelne Kreditnehmer mitbringt. Und setzt die Zinsen umso höher an, umso riskanter es ist, jemandem so viel Geld zu borgen. 20% der Baukosten sollten es sein, die man selbst mitbringt, dann kann man sich auch „freundlichere“ Zinsen erwarten. Umso mehr man selbst gespart hat, umso besser. Aber dabei darf nie vergessen werden, dass man nicht alle Guthaben total erschöpft über die man verfügt. Zwei, drei Monatsgehälter auf der Seite zu haben, ob man nun baut oder nicht, schadet auf keinen Fall. Besonders wenn man baut, braucht man das, um nicht total zu verzweifeln und die Lebensqualität bei kleinen Notfällen nicht drastisch sinken zu sehen.

Seniorengenossenschaft, wenn man nicht ins Heim will

Je älter man wird, desto schwieriger wird es auch, dass man sein Leben selbst im Griff hat. Besonders dann, wenn Krankheiten und körperliche oder geistige Schäden auftreten, ist es schwierig in seinem heimischen Umfeld weiter existieren zu können. Viele Menschen werden deshalb mit zunehmendem Alter ihren Lebensabend in einem Heim verbringen. Gerade die Finanzen in der heutigen Zeit sind leider nicht immer ausreichend.

Eine Möglichkeit, um hier eine Absicherung zu erzielen sind die so genannten Seniorengenossenschaften. Diese sollen ihren Mitgliedern ermöglichen, ihren Lebensabend mit der größtmöglichen Unterstützung in ihrem eigenen Wohnumfeld verbringen zu können, sofern man nicht zu einem schweren Pflegefall wird.
Hierbei kann man frei entscheiden, wie und in welchem Umfang man sein Geld in der Seniorengenossenschaft ansparen will. Dabei wird eine direkte stündliche Verrechnung angeboten, was bedeutet, dass jede Arbeitsstunde am Ende auch abgerufen werden kann. Auch eine vorzeitige Abhebung ist jederzeit möglich, aber man sollte sich des Umstands bewusst sein, dass dann alle zusätzlichen Guthaben verfallen.
Die Pflegemöglichkeiten bei Seniorengenossenschaften sind recht umfangreich. Durch betreutes Wohnen kann man zum Beispiel eine Hilfe im Haushalt erhalten. Essen auf Rädern liefert Speisen und Verpflegung und Besuchsdienste ermöglichen es, auch im heimischen Umfeld Kontakt mit anderen Menschen zu haben, um einer Vereinsamung vorzubeugen. Eine Beratung ist ebenso erhältlich, wie die Tagespflege, die sich um die täglich anfallenden Problemchen im Leben eines alternden Menschen kümmert, die für ihn selbst vielleicht nur noch schwer zu bewältigen sind.

Wenn man im Alter eine gewisse Absicherung haben will, dann sind Seniorengenossenschaften sicherlich eine recht gute „Altersvorsorge“, wobei man sich hier weniger auf die reinen finanziellen Möglichkeiten beruft, sondern vielmehr auf die Dienste und Behandlungen, die man im Alter vielleicht benötigen wird. Dieses Angebot existiert aber leider nicht in allen Regionen.

Baufinanzierungen: Informationen im Netz

Wer sich sein Eigenheim in Form eines Hauses wünscht, der kann in jedem Fall anfangen zu sparen. Sofern man nicht die notwendige finanzielle Bank im Hintergrund liegen hat, wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als einen Batzen Fremdkapital (also Schulden) an Land ziehen zu müssen. Schließlich muss der Hausbau auch durch irgendwas finanziert werden. Hypotheken auf seine Besitztümer aufzunehmen sind natürlich auch Wege, um an Finanzmittel zu kommen.

Das Internet bietet hier aber einige nützliche Quellen (Baufinanzierungsrechner, Rechte Webseiten, Finanzierungsinformationen), um auch wirklich die richtige Wahl zu treffen.
Die Informationen im World Wide Web sind dabei aber so umfangreich, dass man sehr viel Zeit damit verbringen muss, sich die passenden Angebote zurecht zu legen. Zusätzlich wird man natürlich auch von sehr viel Datenmüll und Werbung konfrontiert, die dem Suchenden das Leben schwer machen können.
Deshalb ist es sinnvoll sich im Voraus über seriöse und bekannte Webseiten zur Baufinanzierung zu Informieren und die guten von den schlechten zu trennen, bevor man den nächsten Schritt wagt.
Man findet auch sehr viele verschiedene Finanzrechner und -kalkulatoren, wobei man kein näheres Wissen über deren Authentizität erfahren kann. Abgesehen von diesen eher problematischen Kritikpunkten sollte aber dennoch für jeden was dabei sein. Schließlich erhält man nach einer Filterung dann doch die qualitativ hochwertigen Quellen.

Dennoch sollte der Blick ins Netz nur eine grundlegende Ausrichtung und Informationsquelle darstellen. Der Weg zur Bank bzw. zum Geldinstitut ist in jedem Fall noch erforderlich.
Was natürlich besonders interessant sein kann, sind Erfahrungsberichte und Bewertungen in diversen einschlägigen Foren zum Thema Baufinanzierung. Dort verschleiern nämlich keine Werbesprüche und Werbebonbons die Realität. Nicht jedes Angebot ist auch wirklich günstig und ordentlich. Behält man diese Dinge immer im Hinterkopf, so steht einem der Weg zur Baufinanzierung eigentlich nichts mehr im Wege.

Flexibilität und Erträge

Mobilität und Flexibilität zählen zu den wichtigsten Eigenschaften im heutigen Berufsleben, wobei sich beide Bereiche teilweise sogar überschneiden, teils sich aber fast diametral gegenüberstehen.
Dass diese Parameter aber nicht nur für die Profession eine Rolle spielen, sondern auch, wenngleich dieses Feld meist eng damit verbunden ist, in Geldfragen, ist hinlänglich bekannt oder dürfte zumindest nach kurzer Überlegung einleuchten.
In diesem Zusammenhang kann man die angesprochenen Bereiche aber praktisch deckungsgleich sehen, da in monetären Angelegenheiten Mobilität beziehungsweise Flexibilität vor allem rasche Verfügbarkeit oder Abrufbarkeit bedeuten.

Deshalb wird für kleinere Beträge und das monatliche Gehalt meist ein Girokonto gewählt, das eben (zumindest theoretisch) jederzeit Geldmittel zur Verfügung stellt und auch ein kleines Überziehen von Zeit zu Zeit toleriert, allerdings nur äußerst geringe Zinserträge aufweist.
Für längerfristige Anlagen empfiehlt sich daher eher ein Sparbuch oder auch das staatlich geförderte Bauspardarlehen. Zumindest das Sparbuch erlaubt einen recht raschen Zugriff und bietet trotzdem, salopp gesagt, ordentliche Zinsen. So viel zu den klassisch konventionellen Anlageformen. Dazu gibt es noch Fonds, in die man sein Erspartes anlegen kann.
Auch wenn viele Laien davor zurückschrecken, weil sie nur Aktien bei Fonds hören, bieten sie eine –je nach Wahl- recht sichere Form, um das hart Verdiente zu vermehren. Zumal die meisten Banken das Geld der Sparer auch über Fonds sichern.

Hier kann man je nach Risikobereitschaft höhere oder geringere Werterträge erzielen. Recht risikolos und daher für den einfachen Bürger ohne großes Privatvermögen empfehlenswert zeigen sich vor allem Rentenfonds oder Sparformen mit Festgeld.
Andere Anleger, die auch einen kurzfristigen Verlust für hohe Renditen in Kauf nehmen, werden dann eher gleich auf Aktienfonds oder direkt auf Aktien setzen. Das Risiko, aber auch die Erträge sind natürlich um vieles höher als bei den Festgeldzinsen oder einfachen Sparzinsen. Dazu ist das Geld aus Aktien nur solange gebunden, solange man dies selber will.
Man muss eben das Richtige für sich finden.

Den Markt abbilden zu fairen Konditionen

Aktien sind auf lange Sicht die Anlageklasse mit den höchsten zu erwartenden Renditen. Die Aktienmärkte lassen Renten, Rohstoffe und Immobilien gleichermaßen weit hinter sich und bieten in einigen Segmenten durchschnittliche jährliche Renditen im zweistelligen Prozentbereich.
Da der Kauf von Einzelaktien aufgrund des unsystematischen Risikos für private Investoren auf lange Sicht nicht geeignet erscheint, wird regelmäßig auf Aktienfonds ausgewichen. Diese investieren die ihnen anvertrauten Mittel in eine Vielzahl von Wertpapieren und reduzieren so das Risiko deutlich. Gerade unerfahrene Anleger und solche, die mit der Mehrung des eigenen Vermögens nicht viel Zeit verbringen möchten, profitieren von dem Management durch ein erfahrenes Expertenteam.

Der Nachteil vieler Fonds: Die Kosten in Verbindung mit Erwerb und Unterhaltung sind immens. So müssen Anleger beim Einstieg in die Sondervermögen bis zu sechs Prozent Ausgabeaufschlag zahlen. Darüber hinaus werden jedes Jahr zwischen einem und zwei Prozent des Fondsvermögens durch das Management entnommen – als Vergütung für dessen Leistung.
In den letzten Jahren hat sich so berechtigterweise eine neue und bislang nur aus dem angelsächsischen Kapitalmarkt bekannte Fondsvariante etabliert: Indexfonds bilden einen bestimmten Aktienkorb, beispielsweise den des Deutschen Aktienindexes, ein zu eins ab und verstehen sich demnach als passive Instrumente. Da bei diesem Anlagestil auf die Aktivitäten eines Managements verzichtet werden kann, entfallen auch die Gebühren. So lassen sich die auch als ETFs bezeichneten Fonds wie eine Aktien zu moderaten Handelsspesen kaufen und verkaufen. Ein Agio oder eine Verwaltungsvergütung fallen nicht an.

Die Indexfonds sind nicht nur ideal für weniger aktive Anleger, sondern sie tragen auch einer für Finanzexperten wenig schmeichelhaften Beobachtung Rechnung: Die Mehrheit der aktiv verwalteten Fonds schlägt ihren Vergleichsindex nicht. Ein Grund mehr also, sich mit den Indexprodukten intensiver auseinanderzusetzen.
Mittlerweile können sämtliche relevanten Märkte der Welt über Indexfonds abgebildet werden. Die Sondervermögen bieten gegenüber den artverwandten Indexzertifikaten einen weiteren Vorteil: Das Emittentenrisiko entfällt.

Pseudo-Tagesgeldkonto?

Fallweise bieten Bankinstitute unter dem Begriff „Tagesgeld“ Konten ein, die genau genommen gar keine Tagesgeldkonten sind. Meist handelt es sich hier bei um Sparbücher, die einem Tagesgeldkonto zwar sehr ähnlich sind, aber dennoch gravierende Unterschiede aufweisen. Diese Tagesgeld- Sparbücher bieten dem Inhaber die Möglichkeit, täglich über sein Geld in einem gewissen Rahmen zu verfügen. Meist sind sie auch höher verzinst als andere Sparbücher, aber das liegt daran, dass die Bank sich sicher ist, dass ein bestimmter Teil des Kapitals von Kunden nicht plötzlich abgehoben werden kann, sondern erst nach Ablauf einer drei Monate langen Frist. Bei normalen Tagesgeldkonten kann zwar der Kunde an jedem beliebigen Tag sein Geld abheben, aber das geht nicht in Barauslöse oder über einen Kartenautomaten, sondern nur durch Überweisung auf ein anderes Konto, meist das Girokonto und die Bearbeitung dauert ja meist bis zu 3 Tagen. So stellt sich die Bank sicher, dass am Ende des Tages nicht plötzlich Geld fehlt, dass schon für sie arbeitet und so teuer von einer anderen Bank erkauft werden müsste um das Niveau zu halten. Tagesgeldkonten sind sehr gut verzinst, meisten werden sie alle 3 Monate verzinst und diese Zinsen können wieder schnell verzinst werden, so ist das Tagesgeldkonto eine sehr gute Anlageform. Theoretisch besteht natürlich die Gefahr, dass das Bankinstitut von einem Tag auf den anderen die Zinssätze verringert, aber diese Gefahr bleibt eher unrealistisch, da Banken immer daran interessiert sind, ihre Kurse stabil zu halten oder im besten Fall zu erhöhen.

Für Banken stellen Tagesgeldkonten aber hauptsächlich ein Mittel zum Kundenanwerben dar und das funktioniert auch sehr gut. So können bestehenden Kunden, die zufrieden sind, auch rentablere Angebote unterbreitet werden, wie die Eröffnung eines Fonds oder Aktiengeschäfte. Und da es nicht möglich ist, an einem Schalter oder durch telefonischen Kontakt oder einem Bankomaten Zugriff auf ein Tageskonto zu erhalten, fallen der Bank sehr viele Bearbeitungsgebühren weg, die sich eben positiv auf die Zinsen auswirken.

Aktien sind die beste Geldanlage

Trotz der in Kauf zu nehmenden Risiken sind Aktien nach Ansicht von Experten auf dem Gebiet der Geldanlage die beste Wertpapierform. Auf lange Sicht versprechen die Unternehmensanteile die höchste durchschnittliche Wertentwicklung und lassen verzinsliche Wertpapiere ebenso hinter sich wie Immobilien.
Mit Aktien lässt sich daher ein Engagement im Rahmen der privaten Altersvorsorge am erfolgreichsten unterhalten. Um das Risiko einzelner Unternehmen nicht allzu stark im eigenen Portfolio abzubilden, sollte der Einstieg in den lukrativen Aktienmarkt über einen geeigneten Investmentfonds erfolgen. Dieser investiert die ihm anvertrauten Mittel in eine Vielzahl von Unternehmen und eliminiert so das unsystematische Risiko.

Erträge aus Aktiengeschäften (und solche aus Aktienfonds) unterliegen der Steuerpflicht. Bislang werden Dividenden noch nach dem so genannten Halbeinkünfteverfahren besteuert, bei dem die Zuflüsse fiktiv halbiert und dann mit dem persönlichen Steuersatz veranlagt werden. Kursgewinne, die nach Ablauf der Spekulationsfrist von 12 Monaten realisiert werden, waren bislang steuerfrei.
Ab dem nächsten Jahr ändert sich mit der Einführung der Abgeltungssteuer auch im Bereich der Aktienanlage einiges. So unterliegen sämtliche Erträge dem pauschalen Steuersatz von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlags und ggf. der Kirchensteuer. Auch entfällt die Spekulationsfrist; das Datum des Erwerbs und der Veräußerung spielt in Zukunft bei der steuerlichen Bemessung keine Rolle mehr.

Beim langfristigen Vermögensaufbau sollten insbesondere junge Anleger, deren Eintritt in den Ruhestand noch mehrere Jahre entfernt liegt, verstärkt Aktien aus Schwellenländern zum Depot beimischen. Die Emerging Markets versprechen aufgrund der prosperierenden volkswirtschaftlichen Entwicklung in Asien und Südamerika überdurchschnittlich hohe Gewinne für die dort ansässigen Unternehmen und sollten so zu deutlichen Kurssteigerungen beitragen.
Aktienfonds lassen sich bequem über einen Fondssparplan erwerben, in den monatlich ein bestimmter Betrag einfließt. Neben der kontinuierlichen Geldanlage versprechen die Sparpläne aufgrund des Cost-Average-Effektes noch weitere Vorteile: In Zeiten hoher Notierungen werden nur wenige Stücke erworben, während in Baisse-Phasen viele Anteile gekauft werden. Die Kapitalkurve des Depots wird so merklich geglättet.

Aktien und Immobilienfinanzierung

Was viele Kreditnehmer nicht wissen, eine Immobilienfinanzierung kann auch durch Aktienfonds getilgt werden. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn es besteht die Möglichkeit auf eine gute Rendite, aber diese Finanzierungsvariante ist teilweise sehr risikoreich.
Die meisten Kreditnehmer zahlen 30 Jahre oder länger ihr durch den Architekt geplantes Haus oder ihre Wohnung ab. Einige Kreditnehmer wollen da schneller ans Ziel kommen . Wer auch diesen Ansatz in seiner Finanzierung hat, sollte deshalb auch mögliche alternative Konzepte mit in Betracht ziehen.

Wie z.b. die Finanzierung durch Aktienfonds. Anstatt ein Darlehen Schritt für Schritt zu tilgen, nimmt der Kreditnehmer ein tilgungsfreies Immobiliendarlehen auf.
Anstatt nun das Darlehens direkt beim Kreditgeber abzuzahlen, zahlt er jeden Monat eine bestimmte Summe in Fonds ein. Am Ende der Kreditlaufzeit wird die Immobilienhypothek dann „auf einen Schlag“ mit dem erwirtschafteten Geld ( incl. hoffentlich einem Gewinn ) zurückgezahlt.
Entwickelt sich die allgemeinen Wertentwicklung der Anlage ( in diesem Fall Aktien ) gut, kann der Kreditnehmer auf diesem Weg schneller zur Schuldenfreiheit gelangen als bei einem konventionellen Baufinanzierung.
Ganz risikofrei ist diese Strategie aber nicht.
Viele Anleger erinnern sich auch noch heute an die rasante Talfahrt der Aktien in den Jahren 2000 bis 2003. Die „Blase“ des Neuen Marktes platze die Indizes der Börsen ging schlagartig bergab. Die Konsequenzen waren das,

1. das Vertrauen der Aktienbesitzer auch so stark gefallen ist wie die Aktien
2. wenn man in dieser Phase die Variante der Tilgung durch Aktien gewählt hatte, es zu einem bösen erwachen kam, da die avisierten Gewinne / Gelder nicht realisiert werden konnten

Ab dem Sommer 2003 begannen die Aktienkurse langsam wieder zu steigen. Diese Entwicklung hat sich in Kurven bis heute weitgehenst fortgesetzt.
Aber genau das zeigt dem interessierten Kreditnehmer, dass Aktien sowohl risiko- also auch chancenreich sein können. Wäre man nun vor einigen Jahren bei den damaligen Tiefstkursen in den Markt eingestiegen, könnte man sich heute über ein sattes Plus an Gewinn freuen. Aber genau das ist ja das „Spiel mit dem Feuer“. Denn niemand weiss, ich welcher Phase der Börse man sich befindet und in welche Richtung es gehen wird.
Langfristig kann man aber sagen, dass Aktien immer eine gute Rendite erwirtschaftet haben.
Wer zum Beispiel vor 20 Jahren in deutsche Standardwerte investiert hätte, hätte seinen Einsatz verzehnfacht. Daher kann man sagen, das für Immobilienkäufer die eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen, eine Immobilienfinanzierung in Kombination mit Aktienfonds also durchaus lohnen könnte.
Da Immobilienkäufer gezwungenermaßen langfristig denken müssen und niemand wirklich weiss, ob es bergauf oder bergab geht, kann man so manche Talfahrt nutzen und doch noch einen Vorteil erzielen.

Aktien Basisinvestment beim Vermoegensaufbau

Die jüngsten Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten und die dramatischen Kursverluste an Börsen rund um den Globus haben viele Anleger verunsichert und werfen die Frage auf, ob Aktien tatsächlich, wie es bislang der Expertentenor war, langfristig die beste Geldanlage sind.
Diese Frage ist mit einem eindeutigen „Ja“ zu beantworten. Es besteht kein Zweifel daran, dass sich auf lange Sicht mit Aktien die höchsten Renditen erwirtschaften lassen und so der Aufbau eines Vermögens am schnellsten von Statten geht.

Aktien sollten bis ins weiter fortgeschrittene Alter hinein als Basisinvestment im Portfolio betrachtet werden. Dabei wird der Schwerpunkt aus Gründen der besseren Diversifikation idealerweise auf Aktienfonds gelegt.
Auch wenn die Kurse zwischenzeitlich einmal nachgeben, so besteht doch kein Zweifel an der Überlegenheit der Aktie gegenüber allen anderen Anlageklassen. Die Papiere profitieren am stärksten vom wirtschaftlichen Aufschwung, sind als Sachwerte auch gegen Inflation geschützt und überzeugen mit ökonomischer Substanz.
Freilich gibt es gute und weniger gute Aktien. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, bedarf es allerdings keiner außergewöhnlichen Expertise. Vielmehr reicht es, durch eine breite Streuung ein ausgewogenes Depot ins Rennen zu schicken. Die Diversifikation kann sowohl durch einen Fondsmanager vorgenommen werden als auch durch einen regelbasierten Index erfolgen. Anleger, die beispielsweise in die dividendenstärksten Blue Chips Europas investiert haben, konnten sich in den vergangenen Jahrzehnten stets überdurchschnittlicher Renditen erfreuen.

Doch nicht nur die etablierten Märkte bieten Chancen. In den Schwellenländern gibt es unzählige Möglichkeiten, an der Entwicklung aufstrebender Märkte zu partizipieren und überdurchschnittliche Wachstumsraten zu realisieren. Zwar sind Emerging Markets oft mit höheren Schwankungen verbunden, auf Dauer sind sie aber beinahe ein Garant für zweistellige Renditen.
Wer wenig Toleranz für Kursschwankungen mitbringt, der kann auch eine defensive Aktienstrategie umsetzen. Hier werden verstärkt Werte gekauft, deren wirtschaftliche Entwicklung unabhängig ist von der konjunkturellen Situation. Dazu gehören zum Beispiel Energieversorger, Nahrungsmittelhersteller etc. Die Kurse dieser Werte schwanken im Zeitverlauf weniger stark.
Auch wenn Aktien auf lange Sicht unschlagbar sind, bergen sie doch kurzfristig einige Risiken. Daher sollten Anleger, wie eingangs bereits angedeutet, mit dem näher rückenden Ruhestand auch die Aktienquote im Depot sukzessiv senken und in konservativere Anlageklassen, wie zum Beispiel Anleihen, umschichten. Einige Jahre vor dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben sollten Vermögensrisiken nur noch in sehr geringem Umfang in Kauf genommen werden.
Fazit: Diversifizieren und rechtzeitig im Leben umschichten – dann kann mit Aktien nicht viel falsch gemacht werden.

Kreuzfahrt