August 2nd, 2008
Mobilität und Flexibilität zählen zu den wichtigsten Eigenschaften im heutigen Berufsleben, wobei sich beide Bereiche teilweise sogar überschneiden, teils sich aber fast diametral gegenüberstehen.
Dass diese Parameter aber nicht nur für die Profession eine Rolle spielen, sondern auch, wenngleich dieses Feld meist eng damit verbunden ist, in Geldfragen, ist hinlänglich bekannt oder dürfte zumindest nach kurzer Überlegung einleuchten.
In diesem Zusammenhang kann man die angesprochenen Bereiche aber praktisch deckungsgleich sehen, da in monetären Angelegenheiten Mobilität beziehungsweise Flexibilität vor allem rasche Verfügbarkeit oder Abrufbarkeit bedeuten.
Deshalb wird für kleinere Beträge und das monatliche Gehalt meist ein Girokonto gewählt, das eben (zumindest theoretisch) jederzeit Geldmittel zur Verfügung stellt und auch ein kleines Überziehen von Zeit zu Zeit toleriert, allerdings nur äußerst geringe Zinserträge aufweist.
Für längerfristige Anlagen empfiehlt sich daher eher ein Sparbuch oder auch das staatlich geförderte Bauspardarlehen. Zumindest das Sparbuch erlaubt einen recht raschen Zugriff und bietet trotzdem, salopp gesagt, ordentliche Zinsen. So viel zu den klassisch konventionellen Anlageformen. Dazu gibt es noch Fonds, in die man sein Erspartes anlegen kann.
Auch wenn viele Laien davor zurückschrecken, weil sie nur Aktien bei Fonds hören, bieten sie eine –je nach Wahl- recht sichere Form, um das hart Verdiente zu vermehren. Zumal die meisten Banken das Geld der Sparer auch über Fonds sichern.
Hier kann man je nach Risikobereitschaft höhere oder geringere Werterträge erzielen. Recht risikolos und daher für den einfachen Bürger ohne großes Privatvermögen empfehlenswert zeigen sich vor allem Rentenfonds oder Sparformen mit Festgeld.
Andere Anleger, die auch einen kurzfristigen Verlust für hohe Renditen in Kauf nehmen, werden dann eher gleich auf Aktienfonds oder direkt auf Aktien setzen. Das Risiko, aber auch die Erträge sind natürlich um vieles höher als bei den Festgeldzinsen oder einfachen Sparzinsen. Dazu ist das Geld aus Aktien nur solange gebunden, solange man dies selber will.
Man muss eben das Richtige für sich finden.
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Juli 21st, 2008
Fallweise bieten Bankinstitute unter dem Begriff „Tagesgeld“ Konten ein, die genau genommen gar keine Tagesgeldkonten sind. Meist handelt es sich hier bei um Sparbücher, die einem Tagesgeldkonto zwar sehr ähnlich sind, aber dennoch gravierende Unterschiede aufweisen. Diese Tagesgeld- Sparbücher bieten dem Inhaber die Möglichkeit, täglich über sein Geld in einem gewissen Rahmen zu verfügen. Meist sind sie auch höher verzinst als andere Sparbücher, aber das liegt daran, dass die Bank sich sicher ist, dass ein bestimmter Teil des Kapitals von Kunden nicht plötzlich abgehoben werden kann, sondern erst nach Ablauf einer drei Monate langen Frist. Bei normalen Tagesgeldkonten kann zwar der Kunde an jedem beliebigen Tag sein Geld abheben, aber das geht nicht in Barauslöse oder über einen Kartenautomaten, sondern nur durch Überweisung auf ein anderes Konto, meist das Girokonto und die Bearbeitung dauert ja meist bis zu 3 Tagen. So stellt sich die Bank sicher, dass am Ende des Tages nicht plötzlich Geld fehlt, dass schon für sie arbeitet und so teuer von einer anderen Bank erkauft werden müsste um das Niveau zu halten. Tagesgeldkonten sind sehr gut verzinst, meisten werden sie alle 3 Monate verzinst und diese Zinsen können wieder schnell verzinst werden, so ist das Tagesgeldkonto eine sehr gute Anlageform. Theoretisch besteht natürlich die Gefahr, dass das Bankinstitut von einem Tag auf den anderen die Zinssätze verringert, aber diese Gefahr bleibt eher unrealistisch, da Banken immer daran interessiert sind, ihre Kurse stabil zu halten oder im besten Fall zu erhöhen.
Für Banken stellen Tagesgeldkonten aber hauptsächlich ein Mittel zum Kundenanwerben dar und das funktioniert auch sehr gut. So können bestehenden Kunden, die zufrieden sind, auch rentablere Angebote unterbreitet werden, wie die Eröffnung eines Fonds oder Aktiengeschäfte. Und da es nicht möglich ist, an einem Schalter oder durch telefonischen Kontakt oder einem Bankomaten Zugriff auf ein Tageskonto zu erhalten, fallen der Bank sehr viele Bearbeitungsgebühren weg, die sich eben positiv auf die Zinsen auswirken.
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Juni 2nd, 2008
Was viele Kreditnehmer nicht wissen, eine Immobilienfinanzierung kann auch durch Aktienfonds getilgt werden. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn es besteht die Möglichkeit auf eine gute Rendite, aber diese Finanzierungsvariante ist teilweise sehr risikoreich.
Die meisten Kreditnehmer zahlen 30 Jahre oder länger ihr durch den Architekt geplantes Haus oder ihre Wohnung ab. Einige Kreditnehmer wollen da schneller ans Ziel kommen . Wer auch diesen Ansatz in seiner Finanzierung hat, sollte deshalb auch mögliche alternative Konzepte mit in Betracht ziehen.
Wie z.b. die Finanzierung durch Aktienfonds. Anstatt ein Darlehen Schritt für Schritt zu tilgen, nimmt der Kreditnehmer ein tilgungsfreies Immobiliendarlehen auf.
Anstatt nun das Darlehens direkt beim Kreditgeber abzuzahlen, zahlt er jeden Monat eine bestimmte Summe in Fonds ein. Am Ende der Kreditlaufzeit wird die Immobilienhypothek dann „auf einen Schlag“ mit dem erwirtschafteten Geld ( incl. hoffentlich einem Gewinn ) zurückgezahlt.
Entwickelt sich die allgemeinen Wertentwicklung der Anlage ( in diesem Fall Aktien ) gut, kann der Kreditnehmer auf diesem Weg schneller zur Schuldenfreiheit gelangen als bei einem konventionellen Baufinanzierung.
Ganz risikofrei ist diese Strategie aber nicht.
Viele Anleger erinnern sich auch noch heute an die rasante Talfahrt der Aktien in den Jahren 2000 bis 2003. Die „Blase“ des Neuen Marktes platze die Indizes der Börsen ging schlagartig bergab. Die Konsequenzen waren das,
1. das Vertrauen der Aktienbesitzer auch so stark gefallen ist wie die Aktien
2. wenn man in dieser Phase die Variante der Tilgung durch Aktien gewählt hatte, es zu einem bösen erwachen kam, da die avisierten Gewinne / Gelder nicht realisiert werden konnten
Ab dem Sommer 2003 begannen die Aktienkurse langsam wieder zu steigen. Diese Entwicklung hat sich in Kurven bis heute weitgehenst fortgesetzt.
Aber genau das zeigt dem interessierten Kreditnehmer, dass Aktien sowohl risiko- also auch chancenreich sein können. Wäre man nun vor einigen Jahren bei den damaligen Tiefstkursen in den Markt eingestiegen, könnte man sich heute über ein sattes Plus an Gewinn freuen. Aber genau das ist ja das „Spiel mit dem Feuer“. Denn niemand weiss, ich welcher Phase der Börse man sich befindet und in welche Richtung es gehen wird.
Langfristig kann man aber sagen, dass Aktien immer eine gute Rendite erwirtschaftet haben.
Wer zum Beispiel vor 20 Jahren in deutsche Standardwerte investiert hätte, hätte seinen Einsatz verzehnfacht. Daher kann man sagen, das für Immobilienkäufer die eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen, eine Immobilienfinanzierung in Kombination mit Aktienfonds also durchaus lohnen könnte.
Da Immobilienkäufer gezwungenermaßen langfristig denken müssen und niemand wirklich weiss, ob es bergauf oder bergab geht, kann man so manche Talfahrt nutzen und doch noch einen Vorteil erzielen.
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