Februar 17th, 2009
Je älter man wird, desto schwieriger wird es auch, dass man sein Leben selbst im Griff hat. Besonders dann, wenn Krankheiten und körperliche oder geistige Schäden auftreten, ist es schwierig in seinem heimischen Umfeld weiter existieren zu können. Viele Menschen werden deshalb mit zunehmendem Alter ihren Lebensabend in einem Heim verbringen. Gerade die Finanzen in der heutigen Zeit sind leider nicht immer ausreichend.
Eine Möglichkeit, um hier eine Absicherung zu erzielen sind die so genannten Seniorengenossenschaften. Diese sollen ihren Mitgliedern ermöglichen, ihren Lebensabend mit der größtmöglichen Unterstützung in ihrem eigenen Wohnumfeld verbringen zu können, sofern man nicht zu einem schweren Pflegefall wird.
Hierbei kann man frei entscheiden, wie und in welchem Umfang man sein Geld in der Seniorengenossenschaft ansparen will. Dabei wird eine direkte stündliche Verrechnung angeboten, was bedeutet, dass jede Arbeitsstunde am Ende auch abgerufen werden kann. Auch eine vorzeitige Abhebung ist jederzeit möglich, aber man sollte sich des Umstands bewusst sein, dass dann alle zusätzlichen Guthaben verfallen.
Die Pflegemöglichkeiten bei Seniorengenossenschaften sind recht umfangreich. Durch betreutes Wohnen kann man zum Beispiel eine Hilfe im Haushalt erhalten. Essen auf Rädern liefert Speisen und Verpflegung und Besuchsdienste ermöglichen es, auch im heimischen Umfeld Kontakt mit anderen Menschen zu haben, um einer Vereinsamung vorzubeugen. Eine Beratung ist ebenso erhältlich, wie die Tagespflege, die sich um die täglich anfallenden Problemchen im Leben eines alternden Menschen kümmert, die für ihn selbst vielleicht nur noch schwer zu bewältigen sind.
Wenn man im Alter eine gewisse Absicherung haben will, dann sind Seniorengenossenschaften sicherlich eine recht gute „Altersvorsorge“, wobei man sich hier weniger auf die reinen finanziellen Möglichkeiten beruft, sondern vielmehr auf die Dienste und Behandlungen, die man im Alter vielleicht benötigen wird. Dieses Angebot existiert aber leider nicht in allen Regionen.
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Dezember 25th, 2008
Wer sich sein Eigenheim in Form eines Hauses wünscht, der kann in jedem Fall anfangen zu sparen. Sofern man nicht die notwendige finanzielle Bank im Hintergrund liegen hat, wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als einen Batzen Fremdkapital (also Schulden) an Land ziehen zu müssen. Schließlich muss der Hausbau auch durch irgendwas finanziert werden. Hypotheken auf seine Besitztümer aufzunehmen sind natürlich auch Wege, um an Finanzmittel zu kommen.
Das Internet bietet hier aber einige nützliche Quellen (Baufinanzierungsrechner, Rechte Webseiten, Finanzierungsinformationen), um auch wirklich die richtige Wahl zu treffen.
Die Informationen im World Wide Web sind dabei aber so umfangreich, dass man sehr viel Zeit damit verbringen muss, sich die passenden Angebote zurecht zu legen. Zusätzlich wird man natürlich auch von sehr viel Datenmüll und Werbung konfrontiert, die dem Suchenden das Leben schwer machen können.
Deshalb ist es sinnvoll sich im Voraus über seriöse und bekannte Webseiten zur Baufinanzierung zu Informieren und die guten von den schlechten zu trennen, bevor man den nächsten Schritt wagt.
Man findet auch sehr viele verschiedene Finanzrechner und -kalkulatoren, wobei man kein näheres Wissen über deren Authentizität erfahren kann. Abgesehen von diesen eher problematischen Kritikpunkten sollte aber dennoch für jeden was dabei sein. Schließlich erhält man nach einer Filterung dann doch die qualitativ hochwertigen Quellen.
Dennoch sollte der Blick ins Netz nur eine grundlegende Ausrichtung und Informationsquelle darstellen. Der Weg zur Bank bzw. zum Geldinstitut ist in jedem Fall noch erforderlich.
Was natürlich besonders interessant sein kann, sind Erfahrungsberichte und Bewertungen in diversen einschlägigen Foren zum Thema Baufinanzierung. Dort verschleiern nämlich keine Werbesprüche und Werbebonbons die Realität. Nicht jedes Angebot ist auch wirklich günstig und ordentlich. Behält man diese Dinge immer im Hinterkopf, so steht einem der Weg zur Baufinanzierung eigentlich nichts mehr im Wege.
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August 2nd, 2008
Mobilität und Flexibilität zählen zu den wichtigsten Eigenschaften im heutigen Berufsleben, wobei sich beide Bereiche teilweise sogar überschneiden, teils sich aber fast diametral gegenüberstehen.
Dass diese Parameter aber nicht nur für die Profession eine Rolle spielen, sondern auch, wenngleich dieses Feld meist eng damit verbunden ist, in Geldfragen, ist hinlänglich bekannt oder dürfte zumindest nach kurzer Überlegung einleuchten.
In diesem Zusammenhang kann man die angesprochenen Bereiche aber praktisch deckungsgleich sehen, da in monetären Angelegenheiten Mobilität beziehungsweise Flexibilität vor allem rasche Verfügbarkeit oder Abrufbarkeit bedeuten.
Deshalb wird für kleinere Beträge und das monatliche Gehalt meist ein Girokonto gewählt, das eben (zumindest theoretisch) jederzeit Geldmittel zur Verfügung stellt und auch ein kleines Überziehen von Zeit zu Zeit toleriert, allerdings nur äußerst geringe Zinserträge aufweist.
Für längerfristige Anlagen empfiehlt sich daher eher ein Sparbuch oder auch das staatlich geförderte Bauspardarlehen. Zumindest das Sparbuch erlaubt einen recht raschen Zugriff und bietet trotzdem, salopp gesagt, ordentliche Zinsen. So viel zu den klassisch konventionellen Anlageformen. Dazu gibt es noch Fonds, in die man sein Erspartes anlegen kann.
Auch wenn viele Laien davor zurückschrecken, weil sie nur Aktien bei Fonds hören, bieten sie eine –je nach Wahl- recht sichere Form, um das hart Verdiente zu vermehren. Zumal die meisten Banken das Geld der Sparer auch über Fonds sichern.
Hier kann man je nach Risikobereitschaft höhere oder geringere Werterträge erzielen. Recht risikolos und daher für den einfachen Bürger ohne großes Privatvermögen empfehlenswert zeigen sich vor allem Rentenfonds oder Sparformen mit Festgeld.
Andere Anleger, die auch einen kurzfristigen Verlust für hohe Renditen in Kauf nehmen, werden dann eher gleich auf Aktienfonds oder direkt auf Aktien setzen. Das Risiko, aber auch die Erträge sind natürlich um vieles höher als bei den Festgeldzinsen oder einfachen Sparzinsen. Dazu ist das Geld aus Aktien nur solange gebunden, solange man dies selber will.
Man muss eben das Richtige für sich finden.
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Juli 21st, 2008
Fallweise bieten Bankinstitute unter dem Begriff „Tagesgeld“ Konten ein, die genau genommen gar keine Tagesgeldkonten sind. Meist handelt es sich hier bei um Sparbücher, die einem Tagesgeldkonto zwar sehr ähnlich sind, aber dennoch gravierende Unterschiede aufweisen. Diese Tagesgeld- Sparbücher bieten dem Inhaber die Möglichkeit, täglich über sein Geld in einem gewissen Rahmen zu verfügen. Meist sind sie auch höher verzinst als andere Sparbücher, aber das liegt daran, dass die Bank sich sicher ist, dass ein bestimmter Teil des Kapitals von Kunden nicht plötzlich abgehoben werden kann, sondern erst nach Ablauf einer drei Monate langen Frist. Bei normalen Tagesgeldkonten kann zwar der Kunde an jedem beliebigen Tag sein Geld abheben, aber das geht nicht in Barauslöse oder über einen Kartenautomaten, sondern nur durch Überweisung auf ein anderes Konto, meist das Girokonto und die Bearbeitung dauert ja meist bis zu 3 Tagen. So stellt sich die Bank sicher, dass am Ende des Tages nicht plötzlich Geld fehlt, dass schon für sie arbeitet und so teuer von einer anderen Bank erkauft werden müsste um das Niveau zu halten. Tagesgeldkonten sind sehr gut verzinst, meisten werden sie alle 3 Monate verzinst und diese Zinsen können wieder schnell verzinst werden, so ist das Tagesgeldkonto eine sehr gute Anlageform. Theoretisch besteht natürlich die Gefahr, dass das Bankinstitut von einem Tag auf den anderen die Zinssätze verringert, aber diese Gefahr bleibt eher unrealistisch, da Banken immer daran interessiert sind, ihre Kurse stabil zu halten oder im besten Fall zu erhöhen.
Für Banken stellen Tagesgeldkonten aber hauptsächlich ein Mittel zum Kundenanwerben dar und das funktioniert auch sehr gut. So können bestehenden Kunden, die zufrieden sind, auch rentablere Angebote unterbreitet werden, wie die Eröffnung eines Fonds oder Aktiengeschäfte. Und da es nicht möglich ist, an einem Schalter oder durch telefonischen Kontakt oder einem Bankomaten Zugriff auf ein Tageskonto zu erhalten, fallen der Bank sehr viele Bearbeitungsgebühren weg, die sich eben positiv auf die Zinsen auswirken.
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Juni 2nd, 2008
Was viele Kreditnehmer nicht wissen, eine Immobilienfinanzierung kann auch durch Aktienfonds getilgt werden. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn es besteht die Möglichkeit auf eine gute Rendite, aber diese Finanzierungsvariante ist teilweise sehr risikoreich.
Die meisten Kreditnehmer zahlen 30 Jahre oder länger ihr durch den Architekt geplantes Haus oder ihre Wohnung ab. Einige Kreditnehmer wollen da schneller ans Ziel kommen . Wer auch diesen Ansatz in seiner Finanzierung hat, sollte deshalb auch mögliche alternative Konzepte mit in Betracht ziehen.
Wie z.b. die Finanzierung durch Aktienfonds. Anstatt ein Darlehen Schritt für Schritt zu tilgen, nimmt der Kreditnehmer ein tilgungsfreies Immobiliendarlehen auf.
Anstatt nun das Darlehens direkt beim Kreditgeber abzuzahlen, zahlt er jeden Monat eine bestimmte Summe in Fonds ein. Am Ende der Kreditlaufzeit wird die Immobilienhypothek dann „auf einen Schlag“ mit dem erwirtschafteten Geld ( incl. hoffentlich einem Gewinn ) zurückgezahlt.
Entwickelt sich die allgemeinen Wertentwicklung der Anlage ( in diesem Fall Aktien ) gut, kann der Kreditnehmer auf diesem Weg schneller zur Schuldenfreiheit gelangen als bei einem konventionellen Baufinanzierung.
Ganz risikofrei ist diese Strategie aber nicht.
Viele Anleger erinnern sich auch noch heute an die rasante Talfahrt der Aktien in den Jahren 2000 bis 2003. Die „Blase“ des Neuen Marktes platze die Indizes der Börsen ging schlagartig bergab. Die Konsequenzen waren das,
1. das Vertrauen der Aktienbesitzer auch so stark gefallen ist wie die Aktien
2. wenn man in dieser Phase die Variante der Tilgung durch Aktien gewählt hatte, es zu einem bösen erwachen kam, da die avisierten Gewinne / Gelder nicht realisiert werden konnten
Ab dem Sommer 2003 begannen die Aktienkurse langsam wieder zu steigen. Diese Entwicklung hat sich in Kurven bis heute weitgehenst fortgesetzt.
Aber genau das zeigt dem interessierten Kreditnehmer, dass Aktien sowohl risiko- also auch chancenreich sein können. Wäre man nun vor einigen Jahren bei den damaligen Tiefstkursen in den Markt eingestiegen, könnte man sich heute über ein sattes Plus an Gewinn freuen. Aber genau das ist ja das „Spiel mit dem Feuer“. Denn niemand weiss, ich welcher Phase der Börse man sich befindet und in welche Richtung es gehen wird.
Langfristig kann man aber sagen, dass Aktien immer eine gute Rendite erwirtschaftet haben.
Wer zum Beispiel vor 20 Jahren in deutsche Standardwerte investiert hätte, hätte seinen Einsatz verzehnfacht. Daher kann man sagen, das für Immobilienkäufer die eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen, eine Immobilienfinanzierung in Kombination mit Aktienfonds also durchaus lohnen könnte.
Da Immobilienkäufer gezwungenermaßen langfristig denken müssen und niemand wirklich weiss, ob es bergauf oder bergab geht, kann man so manche Talfahrt nutzen und doch noch einen Vorteil erzielen.
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