Aktien im freien Fall!?
Nach dem Unglück in Japan sind die Börsen auf der ganzen Welt in Aufruhe und die Kurse scheinen stetig weiter nach unten zu gehen. Allerdings erleben zahlreiche Aktien zwischenzeitlich auch immer wieder ein hoch, was die Verluste aus den vergangenen Tagen wieder weg macht. Für Profis an der Börse ist das der normale Gang der Dinge, doch was ist mit den kleinen Privatanlegern?
Ruhe bewahren – Aktien kommen wieder
Als allererstes sollte man die Ruhe bewahren. Noch steht nicht endgültig fest, ob dieses Unglück die Weltwirtschaft entscheidend schwächt und falls doch, ist absolut offen, ob das auch dauerhaft so ist. Grundsätzlich sind derzeit viele Länder im Aufwind und die Konjunkturdaten geben das auch weiterhin her. Man braucht also eigentlich nicht befürchten, dass die eigenen Aktien ins Bodenlose fallen. Ein kleines Minus muss derzeit einfach in Kauf genommen werden. Wer jedoch einen langfristigen Anlagehorizont mit seinen Aktien hat bzw. verfolgt, der sollte jetzt einfach abwarten. Schwer haben es derzeit nur Anleger mit kurzfristigen Anlageformen. Hier wird derzeit Geld „verbrannt“. Man darf jedoch nicht vergessen, dass dies so wie so kein Segment für „unerfahrene“ Anleger ist. Wer neu ist, sollte erstmal in Aktien investieren, die eine langfristige Wertsteigerung versprechen. Mit diesen kann man dann auch beruhigt mal durch Höhen und Tiefen gehen.
Jetzt mehr investieren!?
Allerdings besteht nun, aufgrund kurzfristiger Einbrüche bei großen, sonst eher langfristigen, Aktien, die Möglichkeit in diesem Bereich Geld zu machen. Allerdings muss man für solch ein Risiko schon ein wenig abgebrüht sein und bestenfalls ein wenig mehr Erfahrung mitbringen, als die Erzählungen vom Anlageberater in der Bankfiliale.
Grundsätzlich bedeutet die derzeitige Phase im Börsengeschehen nicht wieder, dass das Anlegen von Geld in Wertpapiere gefährlich ist. Wie oben bereits aufgeführt: Das ist einfach der Lauf der Dinge. Die Finanzmärkte reagieren einfach nur auf Geschehnisse, die bestimmte Unternehmen beeinflussen.